Einer der vielen Vorteile des Zusammenlebens in einem Wohnprojekt wie MaWoMe ist: Man wohnt nicht einfach nur Tür an Tür. Man begegnet sich, plant gemeinsam, lacht gemeinsam — und isst offenbar auch ziemlich gut gemeinsam.
In den vergangenen Monaten gab es bei uns schon einige kulinarische Höhepunkte: einen Kartoffelabend, eine Suppenküche, Reibekuchen und vieles mehr. Man könnte fast meinen, unser Wohnprojekt entwickelt sich langsam zu einem inoffiziellen Feinschmecker-Treffpunkt. Nur eben mit mehr Nachbarschaft, mehr Improvisation und vermutlich deutlich mehr Spaß.
Mein persönliches Highlight war der Rippchen-Abend am vergangenen Freitag. Schon die Vorbereitung hatte Event-Charakter: Knapp 20 Kilo Fleisch wurden mariniert. Danach stellte sich die große logistische Frage des Abends: Wer hat eigentlich noch einen Ofen frei?
Denn bevor die Rippchen auf einer selbstgebauten Konstruktion zu Ende gegrillt wurden, mussten sie erst einmal vorgegart werden. Also wurden Backöfen koordiniert, Bleche verteilt und wahrscheinlich hier und da auch ein bisschen gefachsimpelt. Das Ganze hatte etwas von Großküche, Nachbarschaftshilfe und Abenteuergrillen in einem.
Das Ergebnis? Einfach lecker.
